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Mak/Vossloh

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MaK
Der Bau von Eisenbahnfahrzeugen in Kiel-Friedrichsort reicht zurück bis in das Jahr 1918. Nach dem 1. Weltkrieg begannen die "Deutschen Werke Kiel AG" (DWK) mit dem Bau von Dieseltriebwagen.
Ab 1926 kooperierte man mit der AEG und gründete die "Triebwagenbau-AG". (TAG)
Mit dem Bau von Lokomotiven mit Verbrennungsmotor begann man im Jahre 1931. Typisch war die Verwendung hauseigener Dieselmotoren und mechanischer Getriebe. Bekannt aus dieser Zeit ist vor allem die 360C, von der zahlreiche Loks an die Wehrmacht geliefert wurden. Nach dem 2. Weltkrieg gingen noch einige Loks als V36.3 in den Bestand der DB über.
1944 begann der Bau von dieselhydraulischen Lokomotiven.
Um der drohenden Demontage nach dem 2. Weltkrieg zu entgehen und den Lokbau fortzusetzen, löste man den diesen Unternehmensbereich (einige Andere auch) aus den DWK heraus und gründete die "Holsteinische Maschinenbau AG". (HOLMAG) Die "HOLMAG" hatte den Status eines privaten Ausbesserungswerkes. Die Hauptaufgabe in dieser Zeit war es, den kriegsbeschädigten Loks und Wagen zu reparieren.
Im Mai 1948 trat die "Maschinenbau Kiel AG" (MAK) die Nachfolge der "HOLMAG" an. Der Lokomotivbau begann in Kiel wieder aufzuleben.
1951 begann mit der V80, der Ersten für die DB neu entwickelten Lok, die Verwendung von Gelenkwellen anstelle der Stangenantriebe.
1954 wurde das Kürzel "MAK" nach einem längeren Rechtsstreit mit der "MAN" in "MaK" geändert.
Im Jahre 1959 wurde nach einer ersten Kriese das Werk von der Bremer "Atlas GmbH" übernommen und in die "Maschinenbau Kiel GmbH" (MaK) umgewandelt. Durch die Übernahme der Atlas GmbH gelangte man dann 1964 in den Krupp-Konzern.
Am 05.11.1971 wurde mit der 290 238 die eintausendste Lok an die DB ausgeliefert.
Nachdem 1979 mit der 218 499 die letzte Lok an die DB geliefert wurde, kam es 1981 auch zum vorläufigen Ende für den Triebwagenbau.
In dieser Kriese wollte man sich mit Innovationen retten. So wurden ab 1980 in Zusammenarbeit mit BBC erstmals auch Standartloks mit elektrischer Leistungsübertragung in Drehstromtechnik geliefert. Diese geleistete Entwicklungsarbeit wurde 1985 mit der Bestellung von sechzig DE 6400 durch die Staatsbahn der Niederlande belohnt.
1992 wurde der Name erneut gewechselt. Die im Krupp-Konzern vorhandenen Lokbauer wurden als "Krupp Verkehrstechnik GmbH" zusammengefasst.
1994 ging das Ganze dann in "Siemens Schienenfahrzeugtechnik" (SFT) über.
Am 01.10.1998 verkaufte Siemens den Lokbau in Kiel mit dem Zweigwerk in Moers an die Vossloh AG, die wiederum die "Vossloh Schienenfahrzeugtechnik GmbH" (VSFT) mit Sitz in Kiel gründete. Mit der Übernahme durch die Vossloh AG erinnerte man sich auch wieder an den Namen "MaK".
Seit Ende April 2003 war der Traditionsname "MaK" für einige Zeit verschwunden. Die seit Ende April ausgelieferten Loks tragen nun als Hersteller die Aufschrift "Vossloh Locomotives GmbH". Die bekannte Typenbezweichnung ( z.B. MaK G 1206 ) wurde ab Ende April 2003 in ( z.B. G 1206 ) geändert. Seit September 2003 - Vossloh hat sich in dieser Zeit wohl doch wieder an den guten Namen "MaK" erinnert - tragen die ausgelieferten Loks nun die Typenbezeichnung wie z.B. MaK 1206. ( Das "G" ist in der Typenbezeichnung weggefallen )
Die bekanntesten Loks, die die MaK (mit anderen Herstellern zusammen) an die DB geliefert hat, sind wohl die Maschinen der Baureihen V 100 (BR 211 bis 213), BR 218 und BR 290/291.
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