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Vossloh

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MAK-Vossloh
 
Die Geschichte des Baus von Eisenbahnfahrzeugen in Kiel-Friedrichsort reicht zurück bis in das Jahr 1918.
 
1931 begann man mit dem Bau von Lokomotiven mit Verbrennungsmotoren, wobei man von Anfang an ein standardisiertes Baukastenprogramm entwickelte. Typisch war die Verwendung hauseigener Dieselmotoren und mechanischer Getriebe.
 
1944 begann dann der Bau von dieselhydraulischen Lokomotiven. Von der standardisierten Wehrmachtslok WR 360 C14 wurde nun erstmals eine 15 Exemplare umfassende Serie bei DWK bestellt, wovon allerdings bis zum Kriegsende nur fünf fertiggestellt werden konnten.
 
Um der nach dem Zweiten Weltkrieg drohenden Demontage zu entgehen, löste man den Lokbau und einige weitere Unternehmensbereiche aus den DWK heraus und gründete die Holsteinische Maschinenbau AG (HOLMAG).
 
Am 25. Mai 1948 trat die neu gegründete Maschinenbau Kiel AG (MAK) die Nachfolge der Holmag an. Nun begann der Lokomotivbau wieder aufzuleben, wobei man anfänglich, wie die anderen Lokomotivfabriken auch, auf die Weiterentwicklung der WR 360 C14 setzte.
 
Daneben wurde auch der Bau von Wagen und Triebwagen weiter betrieben, aber im Verhältnis zum Lokomotivbau waren diese Geschäftsfelder eher unbedeutend. Nach einem längeren Rechtsstreit mit der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg (MAN) wurde 1954 das Kürzel in MaK geändert. In den folgenden Jahren entwickelte und baute man zahlreiche Loks für die Deutsche Bundesbahn, die deutschen Privatbahnen und den Export.
 
Nach einer ersten Krise wurde das Werk 1959 von der Bremer Atlas GmbH übernommen und in die Maschinenbau Kiel GmbH (MaK) umgewandelt.
 
1992 stand erneut ein Wechsel des Namens an. Die im Krupp-Konzern vorhandenen Lokbauer wurden als Krupp Verkehrstechnik GmbH zusammengefasst, die wiederum 1994 zur Siemens Schienenfahrzeugtechnik (SFT)wurde.
 
Ein ganz neues Kapitel der Firmengeschichte begann am 1. Oktober 1998. Zu diesem Tag verkaufte Siemens den Lokbau in Kiel mit dem Zweigwerk in Moers an die Vossloh AG, die wiederum die Vossloh Schienenfahrzeugtechnik GmbH (VSFT) mit Sitz in Kiel gründete. Dabei erinnerte man sich auch wieder an den traditionsreichen Namen MaK und vermarktete die gebauten Lokomotiven unter dem Markennamen MaK-Lokomotiven.
 
Seit dem 23. April 2003 firmiert der Lokbau in Kiel unter Vossloh Locomotives GmbH. Zu diesem Zeitpunkt wurde das MaK-Logo Teil der Typenbezeichnungen der Lokomotiven. Diese Änderung wurde aber nur kurzzeitig durchgehalten und zugunsten des klassischen "G" wieder aufgegeben.

Verwendung/Einsatzgebiet: Güterzugverkehr
G 2000 BB
Gelsenkirchen Zoo (Bismarck)
28.03.2017
G 6
Bahnhof Herne
18.04.2017
DE82
Rheinhausen Ost
21.05.2017
G 1206 / Captrain
Bahnhof Herne
22.05.2017
G 1206 / Captrain
Bahnhof Herne
28.06.2017
G 1600 BB / WHE
Gelsenkirchen Hbf
05.07.2017
G 1206 / Captrain
Bahnhof Herne
24.11.2017
G 2000
Bahnhof Herne
18.04.2018
G 1206
Bahnhof Herne
18.04.2018
G 1206
Eisenbahnmuseum
BO.-Dahlhausen
06.05.2018
G 2000
Bahnhof Herne
08.05.2018
G 2000
Bahnhof Herne
09.05.2018
G1206 /duisport rail
Recklinghausen Süd
14.05.2018
G 1206 / ThyssenKrupp
Wanne-Eickel Hbf
13.07.2018
G 800BB / NorthRail
Berlin Lichtenberg
22.07.2018
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